Die Baufirma Hazet hat den Spitz geräumt, Raja Schwahn-Reichmanns Kunstwerke sind dank Ernst Kieninger nun Teil des ‘Kino wie noch nie‘ geworden und verblieben im Augartenspitz.
Was schmerzt, es sind auch Teile der der Sandkiste mitgenommen worden. Die Kinder vermissen diese. Nachmittags, bei der Kundgebung, hat der dafür abgestellte Polizist und Inspektionskommandant der Leopoldsgasse zugesagt, dem nachzugehen.
Er hat heute früh angerufen und mitgeteilt, dass die Baufirma morgen anschlagen wird, wo die Sachen sind. Das heißt, wir werden ganze 2 Tage nach der Räumung erfahren, wo unsere Sachen, wo unser Eigentum ist.
Es fehlen Teile der Sandkiste, Polster, Stoffe, ganze Zelte, …
Ein Anruf bei der Baufirma Hazet: die Sachen werden gesichtet.
Ich: Nun, ich möchte sie aber sofort, bitte!?
Der Herr bittet um einen nochmaligen Anruf in 10 Minuten. Hr. Langenmeier, Tel. 61079, Klappe 243 … Okay.
Nach 10 Minuten: Er habe eine Mitteilung bekommen, die WSK-Errichtungsgesellschaft werde sich nächste Woche mit mir in Verbindung setzen. Die Fa. Hazet wird die Sachen nicht herausgeben. Oha! ![]()
Also ein Anruf bei den Wiener Sängerknaben.
Recherche nach der Tel.-Nr. der Sängerknaben. Das ist gar nicht so einfach, auf der Homepage sind nur Emailadressen vermerkt. Warum eigentlich?
Weiter recherchiert: Anna Weingant 216 39 42 30 Öffentlichkeitsarbeit 0664 8547815.
Vielleicht der Altknabe, Wirtschaftsfunktionär, Präsident Senator Walter Nettig, vielleicht kann sein Büro weiterhelfen? 01 269 1055
Ich probiere es bei Fr. Weingant: “… Sie werde es weitergeben und jemand wird sich mit mir tel. in Verbindung setzen.“
Ich erwidere darauf, wenn es nicht binnen 2 Stunden passiert, werde ich Anzeige erstatten.
Fr. Weingant: ich hätte mich ja widerrechtlich auf dem Grundstück aufgehalten und hätte genug Zeit gehabt, die Sachen mitzunehmen.
Ich: Ach so, ist das so? Und was ist mit der Sandkiste?
Fr. Weingant: Naja.
Ich: Und übrigens gehört das Grundstück der Republik Österreich …
… Aber mit dieser Argumentation werde ich wohl bei Fr. Weingant nicht weiterkommen.
Hier heißt es einmal abwarten.
Noch ein Versuch bei Hrn. Nettig: Im Büro meldet sich eine sehr kompent wirkende Frau, nimmt mein Anliegen entgegen und versichert, sie werde sich in Kürze bei mir melden.
Ich warte geduldig.
12.46, Fr. Liebisch, Büro Senator Nettig, der Senator ist in einer Besprechung. Aber ein Herr PAZ werde mich in Kürze in der Sache zurückrufen.
13.57, wie ich soeben erfahre, hat Pressefotograf Martin, der vor Ort berichtet und auch im Augartenspitz übernachtet hat, seinen Laptop erst ausgehändigt bekommen, nachdem der Chef von der Security-Firma vom Filmemacher Wolfgang Weber gefragt und gefilmt wurde, sonst würde der Laptop, wie sein Kartenlesegerät und Handyakku auch in einem Depot lagern…
15.12, die Antwort ist da: siehe Verpflichtungserklärung



3 Kommentare
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9. Juli 2009 um 12:45
Matthias
Danke für die viele (Hintergrund)-Arbeit! Ich hoffe, dass wenigstens diese “Kleinigkeiten” mit einem Mindestmaß an Einhaltung der Rechte behandelt werden…
Übrigens stellt allein der wahrscheinlich hoffnungslos verstreute Sand einen Wert von ca. 250€ dar, alles von Spendern aufgebracht, Sandkiste und Häuschen von Schülern für die am Spitz spielenden Kindern gebaut!
Alles Liebe aus der Ferne, Matthias
12. Juli 2009 um 07:28
Leodolter Sepp
Mein blaues Sakko (Gr 56) scheint den Wega-Stürmern auch so gut gefallen zu haben, dass sie es sich anscheinend eingenäht haben…
13. Juli 2009 um 14:02
Uschi Lichtenegger
Euro 500,- alles inklusive, auch viele alte Holzpaletten… Allerdings sachlich bleiben beim Abholen!