Der Einsatz der Wega/Terrorismusbekämpfung und Geiselnahme war von niemanden angeordnet worden. Walter Nettig, der Präsident des Vereins Wiener Sängerknaben und der gesamte Vorstand haben „das nicht angezettelt„, sagt er. Nachdem Walter ja gut mit Michael kann, wird wohl auch unser Bürgermeister seine Hände da nicht im Spiel haben. Ist ja irgendwie nicht sein Stil, die Polizei zu rufen.
War es Hans Dichand? So wie die Kronenzeitung über die Räumung berichtet, wäre das naheliegend.
Wahrscheinlich ist es allerdings, dass der Burghauptmann Beer, von einem „Gottesbeweis“ zum nächsten taumelnd, ein bissel viel um die Ohren hat mit dem vielen Wasser in der Albertina, ziemlich unter Stress steht, und überhaupt, das Wasser – warum hat Gott das Wasser erfunden? Ohne Wasser wär alles viel leichter…
Oder war es der Minister Mitterlehner in Absprache mit Johannes „Gio“ Hahn der die Sondereinheit auffahren ließ – welch perfide Strategie – um die Chancen der ÖVP in Wien wenigstens um ein Quentchen zu erhöhen, getreu dem Motto von Schüssel: „Burschen, hörts auf mi: Hauptsach, es schad den Roten, dann ist es gut für uns.“
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist es so, dass dieser nutzlose Bau nur noch auf auf Bestemm durchgezogen werden soll und politische Kollateralschäden einkalkuliert sind. Einige Herren sind sich da einig geworden vor einiger Zeit und können nun das Gesicht nicht mehr verlieren (das haben sie nie gelernt.)
Die Herausforderung bei Kollateralschäden ist ja eigentlich nur: recht ordentlich vertuschen, dann nimmt das Image keinen Schaden. Das ist Herrn Burghauptmann Beer am Augartenspitz nicht gelungen, nachweislich.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurden in den letzten Jahren Beamte und Politiker von (un-)bekannter Seite mit großzügigen Zuwendungen in dieser Causa gefügig gemacht. Nichts davon ist beweisbar, zur Stunde.
Wegen der großen ungeplanten Aufregung werden die politischen Entscheidungsträger aber jetzt nochmal freudig die Hand aufhalten, denn der Kurs fürs Augen-zudrücken ist gestiegen.



2 comments
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13. Juli 2009 um 13:03
hc voigt
Der Herr Burghauptmann schafft es vielleicht noch zum Medienstar, Promi-Status visiert er jedenfalls schon an.
Mensch versuche einmal, den Burghauptmann zu googlen.
Da kommt kein schlechtes Register und ein formidables Sittenbild zusammen. Vom Ballhausplatz 1999/2000 bis heute mit der Albertina und dem Augartenspitz …
17. Juli 2009 um 19:18
madmaxxx85
Tja, trotz allem ists eben so, dass die gesamte bauliche Verantwortung bei der Burghauptmannschaft liegt und nicht bei der Albertina, das lässt sich ja auch nicht leugnen.
Und weiters finde ich es gut, dass man bisher keines der Werke beschädigt fand, es gab ein gutes Krisenmanagement, das ist was zählt!