In der Krone wurde von der Pressekonferenz und vom Frühstück unter dem Motto „Wenn sich’s zuspitzt“
am Augartenspitz berichtet, wo die BürgerInneninitiativen und die FESTsetzerInnen auf die unglaublichen Geschehnisse rund um den geplanten Bau der Konzerthalle im barocken Ensemble aufmerksam machen.
Eine gute Zusammenfassung zum Stand der Dinge gibt Raja Schwahn-Reichmann im Interview während der Pressekonferenz. Auch geht sie zum Schluss noch auf den Skandal ein, der noch vielzuwenig behandelt wurde, dass keine Ausschreibung durchgeführt werden musste, sondern es Bedingung war, dass der Schwiegersohn des Finanziers Pühringer mit seinem Architekturbüro den Auftrag bekam. Ein Skandal ist es auch deshalb, weil die Konzerthalle eben im barocken Ensemble Augarten stehen soll, mitten im Zentrum Wiens und die EU-Richtlinien hier umgangen wurden.
Alle Dokumente des Widerstands gegen den Konzerthallenbau der Sängerknaben sind auf auf der Homepage der BI der Freunde des Augartens zufinden, zuletzt die Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft zum Verdacht des Amtsmissbrauchs und der Prüfbericht der Volksanwaltschaft.
Die Krone sieht es anders, war ja nicht anders zu erwarten, und druckt ungeniert die Lügen der Wiener Sängerknaben ab:
http://www.krone.at/Wien/Saengerknaben_Alle_Vorschriften_immer_eingehalten-Causa_Augartenspitz-Story-212433
Der Lösungsvorschlag der LeserInnen der Krone für das “grüne Linksgesocke” :
„… die Baugrube ein wenig tiefer und alles hat sich erledigt…“
Werft doch bitte auch einen Blick auf die Postings unten, die zeugen, mit welchen Leuten die Widerstand Leistenden am Augartenspitz konfrontiert sind. Es gibt Leute, die auch in eMails vor Drohungen nicht zurückschrecken und versuchen, so die engagierten Menschen mundtot zu machen!
Auch hier am Augartenspitz gilt:
„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“ – Bertold Brecht



1 Kommentar
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24. Januar 2012 um 13:53
Rescheneder
probleme im Augarten ?!
Wien, am 24.1.2012 – Die Beschreibung des Augarten in der Theorie: –Der Augarten ist der älteste Barockgarten Wiens und gehört zu den bedeutendsten Grünanlagen Österreichs, in der schon Größen wie Mozart, Beethoven, Schubert, Strauß, Lanner ihre Künste zum Besten gegeben haben. Wunderbare Bauten wie das Schloss Augarten, das Augartenpalais und das Joseph-Stöckl, die heute unter anderem Sitz der Wiener Sängerknaben sind, beglücken das Auge des Besuchers. Das Augarten Contemporary mit Skulpturengarten beheimatet heutzutage zeitgenössische Kunst der Österreichischen Galerie Belvedere.
Die Beschreibung des Parks in der Praxis: — Der Zustand des Parks ist heute alles andere als ein Barockgarten. Dieser Name gilt nicht mehr, nachdem viele Institutionen die im Augarten niedergelassen haben und ihre Bereich abgesteckt haben. Man hat Zäune errichtet und damit die Parkbesucher ausgegrenzt. Was von Barock übrig blieb ist entweder nicht zugänglich oder der Schlosshof wurde zum Teil als Parkplatz umfunktioniert. Eine verstärkte Auto- und Motorradzufahrt ist heute die gängige Praxis. Niemand sorgt für die Einhaltung (Gesetzesverletzung) des generell gültigen Parkverbotes. Zwei furchtbar aussehende Flakbunker, bei denen viele Besucher gar nicht mehr wissen worum es dabei überhaupt geht, dürfen keiner archiktektonischen Veränderung (Verschönerung) zugeführt werden weil der ganze Augarten unter Naturschutz steht. Der Contemporay-Park der früher ein schöner gepflegter Kunstgarten war ist verwahrlost und wird nur zu bestimmten Zeiten für die Besucher geöffnet.
Nicht zuletzt bringt die dauernde Diskussion über den bereits im Rohbau fertig gestellten Konzertsaal für die Sängerknaben den Augarten dauernd in die negativen Schlagzeilen. Die bei der Baubewilligung dieses Saales aufgetretenen Unregelmäßigkeiten ändern die Situation heute nicht mehr.
Man sollte froh sein das in einem generell verwahrlosten Augarten wieder moderne Architektur entsteht, wie dies in vielen anderen Kulturstädten Europas bereits der Fall ist. Man kann sich derzeit in der Postsparkasse (Georg–Coch-Platz – Wien 1) über diesen modernen Bau eingehend informieren. Unverständlich, dass von Gegnern aus der Vergangenheit über diese Projekt lustig oder verbissen protestiert wird. Es ist eine große Aufwertung für die Wiener Kulturszene. Heute noch gegen bürokratisch falsch abgelaufenen Baubewilligungen zu protestieren, schadet dem Ansehen Wiens und Österreichs. Die Kräfte sollten eher dafür verwendet werden, einen neuen Gesamtmasterplan für den Augarten zu erstellen, denn jeder Park des Magistrates in Wien nist besser gepflegt als der Augarten, für den die Bundesgärten verantwortlich sind. Die Verwaltung durch die verschiedenen Behörden für den Augarten ist aus heutiger Sicht unübersichtlich. Niemand ist zuständig ! Es zeigte sich in der Folge, dass die Interessen zu unterschiedlich waren und die einzelnen Vorstellungen über die Zukunft des Augartens laufen auseinander. Es kam eher zu Konflikten als zu Einigungen über verschiedene Zukunfts-Projekte.
Die einzelnen Interessen waren zu unterschiedlich. So gibt es Proteste die bis heute anhalten, da Projekte nicht im Sinne der Besucher des Augartens gelöst wurden. Letztlich haben die verantwortlichen Behörden begonnen ihre Ziele ohne Einbeziehung der Bürger zu verwirklichen. Damit leidet der Ruf des Augartens generell und auch Gartenpflege durch die Burghauptmannschaft und Bundesgärten wurde sträflich vernachlässigt.
Ein Neubeginn unter Einbeziehung aller interessierten Kräfte ist daher ist daher dringend notwendig !
Karl Rescheneder – Wien – karlrescheneder@hotmail.com