
Es geht los, die Ankündigung der Besetzung beim Filmarchiv Publikum

Das erste Zelt gleich beim Eingang des Augartenspitz

Augartenspitz Besetzung Zeltdorf nimmt Gestalt an, noch neben dem Weg

waschechte barocke Schutzengerl wachen über der "Barockade"

BesetzerInnen-Camp in der ersten Nacht

Warten auf die erste Nacht vor Ort ... und das Ende des Kinos

weitere Zelte werden aufgebaut

Schlafplätze
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Kaffee-Transport am ersten Besetzungsmorgen

Frühstück mit BesetzerInnen und AnrainerInnen

von Beginn an dabei Adi Hasch, Bezirksvorsteher-Stv.

Sabine Gretner (Gemeinderat) und Raja Schwahn (Bürgerinitiative)

nach einem Gewitter und Platzregen wird sofort wieder instand gesetzt

am Nachmittag des ersten Besetzungstages kommen statt den erwarteten Bauarbeitern schließlich Personen einer Securityfirma

die Securityleute ziehen vorerst ab, ... es ist unklar, wie es weiter geht
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die Barockade Gulaschkanone in Aktion

Verpflegung für alle, dazu Bier, Wein und Musik für die 2. Nacht

Martins Augartenspitz Sendezentrale und Headquarters (kurz: M.A.S.H.)
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Frühstückscafé am 2. Tag der Barockade des Augartenspitz

SuperBetram bewacht den Eingang und liefert einen Live-Stream ins WWW
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Prominente UnterstützerInnen der "Barockade" ... die Pressekonferenz beginnt

Robert Menasse: so kann man weder mit öffentlichem Eigentum, noch mit Anrainern und Bevölkerung noch mit Natur- und Denkmalschutz umgehen

Barbara Albert: der Augartenspitz ist ein Kleinod, ein Schatz lebendiger und vielseitiger urbaner Kultur, auf den die Stadt Wien eigentlich stolz sein sollte

Das Medieninteresse ist vorhanden, mal sehen, was berichtet wird ...

Sabine Gretner: spricht von den marginalen Nutzen eines Konzertsaals an dieser Stelle für die Leopoldstadt

Hans Hurch betont so wie alle, dass es nicht gegen die Wiener Sängerknaben ginge. Eine Konzerthalle wäre an anderen Standorten besser aufgehoben, als auf geschütztem öffentlichen Grund
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Wien Heute: Berichterstattung von der Besetzung in den U-Bahnstationen
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8.7. 6.30: Die WEGA ist in dezenter Hundertschaft angerückt - eine Räumung steht an

Ein kleinerer Seiteneingang wird aufgebrochen

Die WEGA auf dem Gelände, nimmt Aufstellung

Die amtshandelnden Uniformierten beginnen ihr Geschäft der Räumung; zuerst die Besetzer (m)

Die Entfernung eines Besetzers erfordert die technische Unterstützung ...

... einer Flex, um den Renitenten vom Gatter zu schneiden.

Nach der erfolgreichen Verbringung der Besetzer (m) nach draußen, werden nun die Besetzerinnen (w) geräumt.

Auf die Räumung des Humankapitals folgt die Räumung der Zelte, der Gemälde und Installationen von Raja, des Kinderspielplatzes usw. Hier entschwindet das Widerstandshäuschen.

Das Zeltdorf am Augartenspitz ist geräumt, ein Dixieklo hat die Besetzung übernommen, ein Bauzaun sperrt das Gelände ab.
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Betreten der Baustelle verboten! Dies ist die Situation, die verhindert werden wollte. Jetzt kann die WSK Errichtungsgesellschaft durch Baufirmen Tatsachen schaffen lassen.

Dagegen wird noch am Räumungstag demonstriert.

Die AnrainerInnen machen klar: die "Barockade des Augartenspitz" geht weiter ...

... und zwar stilvoll und stilsicher.
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Und permanent! ... mit dem "permanent breakfast" vor dem Bauzaun!

Ab jetzt jeden Morgen und den ganzen Tag, der Augartenspitz wird von den AnrainerInnen bewacht.
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Pressekonferenz: die Bürgerinitiativen und das Filmarchiv berichten von der Räumung.

Die Grünen (Bezirk, Gemeinde- & Natinalrat) stellen sich auf die Seite der AnrainerInnen, ...

... die das Konzerthallenprojekt bekannt einhellig ablehnen.
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Die Sorge aller ist jetzt, dass die Errichtungsgesellschaft jetzt schnell mit Rodungen und Bauarbeiten beginnt, um Tatsachen zu schaffen und die Moral des Widerstands zu brechen.

Daher wird das Gelände nicht nur von einer Securityfirma innen, sondern auch von den AnrainerInnen außen laufend bewacht.

Mit jeden Tag nach der Räumung wird dubioser, wer den WEGA-Einsatz angeordnet haben soll. Man putzt sich gegenseitig ab, Burghauptmann Beer, die Errichungsgesellschaft der Wiener Sängerknaben ... (hier auf einem Foto von 2006)
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... ohne Torte ...
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15. 7.: die Wachsamkeit, Vorsicht und das Mißtrauen erweisen sich als begründet.

Versucht heimlich still und leise - noch vor 5.00 in der Früh - wird ein 14Tonner mit Bohrgerät auf das Gelände gebracht.

Aber wie!: Zuerst will man durch das Haupttor, stellt fest, dass auch jetzt AnrainerInnen da sind, und flugs nimmt man eine hintere Zufahrt.

Weswegen der verantwortliche Platzwart des Filmarchivs nachfragen will und fotografiert ...

... und darauf hin keine Auskunft bekommt, aber vom verantwortlichen der ErrichtungsGmbH tätlich angegriffen wird. Bei den Wiener Sängerknaben liegen die Nerven blank.

Die ErrichtungsGmbH sieht sich wohl im Recht, selbst wenn sie tätlich wird, nennt das Gelände schließlich in Aussendungen auch "Privatgrund".

Und man beginnt einfach einmal mit Bohrungen, ohne die nötigen Genehmigungen zu haben.

Auch das ficht die Wiener Sängerknaben nicht an und veranlasst deren Öffentlichkeitsarbeit lediglich dazu, zu behaupten, man benötige die Genehmigungen nicht.

Die Bürgerinitiativen setzen sich jedoch durch, das Magistrat stoppt die Bohrungen.

Das Baugerät muss vorläufig wieder abziehen. Die Errichtungsgesellschaft tobt und nennt den öffentlichen Grund wieder Privatbesitz.
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Der simple Interessenskonflikt um den Umgang mit öffentlichen Grund eskaliert. Mittlerweile sollen die AktivistInnen auch mit solchen Mitteln eingeschüchtert werden:

Widerlicher Drohbrief, der Angst machen soll. Ihm war Unmißverständliches beigelegt.

Währenddessen lässt Altsängerknabe und Wirtschaftskämmerer Nettig die Krone heftig auf die Tränendrüse drücken und die Fakten beschönigen.
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Am Augartenspitz kehrt mittlerweile wieder Widerstandsalltag ein. SuperBertram wacht.

Die Barockade richtet sich auf einen langen Sommer ein.

Es gibt Soli-Konzerte ...

... und sogar eigene Widerstandslieder zum Augartenspitz.
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… weitere Bilder folgen …



2 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
1. August 2009 um 12:00
Wolfgang
Gratulation! Gute Reportage, gute Bilder und gute Bildunterschriften. Da lebt man so richtig mit
21. Dezember 2009 um 11:03
Seit 5. Juli: Festsetzung am Augartenspitz wird fest-er… « Das Josefinische Erlustigungskomitee rufet das Volk!
[...] nette Beschreibung der Vorgänge findet sich hier…! Deutsch | Englisch Die nächsten [...]