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Thema: Medienaktion am Augartenspitz: Gegen Gesprächsverweigerung, Polizeieinsatz und Stacheldraht
Mit:
Maria Vassilakou, Klubobfrau Grüne Wien
Daniela Musiol, Nationalratsabgeordnete Grüne
Sabine Gretner, Planungssprecherin Grüne Wien
Rüdiger Maresch, Umweltsprecher Grüne Wien
Robert Schindel, Autor
Leo Lukas, Kabarettist
Werner Brix, Kabarettist (derzeit noch angefragt!)
sowie Vereine und AnrainerInnen
Zeit: Freitag, 19. März, 10.00 Uhr
Ort: Augartenspitz, Ecke Castellezgasse/Obere Augartenstraße, (U2 Station Taborstraße) 1020 Wien
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
In einer Presseaussendung forderte Gemeinderätin Sabine Grenter Bürgermeister Häupl und den Präsidenten der Sängerknaben, Nettig, auf, endlich mit den BürgerInnen zu reden! Hallo – wir sind im 21. Jahrhundert!!!
Utl.: Gretner: “Runder Tisch zwischen Häupl, Nettig und AnwohnerInnen
längst überfällig”
Wien (OTS) – Die Planungssprecherin der Grünen Wien, kritisiert
die Vorgangsweise von Sängerknaben-Präsident Nettig, der offenbar auf
Eskalation statt auf vernünftige Gesprächskultur setzt.
“Offensichtlich ist immer noch nicht verstanden worden, dass es den
BürgerInnen ernsthaft um den Erhalt des Augartenspitzes als Freiraum
geht. Häupl steckt den Kopf in den Sand, anstatt die Vielzahl an
Alternativ-Standorten zu benennen und vorzuschlagen. Die Zeiten, wo
man mit Baggern wortwörtlich über Anwohnerinteressen “drüberfährt”,
sind vorbei, leider nicht in den Köpfen der Wiener SPÖ. Wir raten
dringend dazu, den längst überfälligen Runden Tisch einzuberufen”, so
Gretner abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat
OTS0157 2010-02-19/12:34
riefen TeilnehmerInnen einer Kundgebung gegen die Verbauung des Augartenspitzes, zu der SOS Augarten eingeladen hatte. Ca 250 AugartenschützerInnen folgten Samstag vormittags dem Aufruf und umkreisten ein Viertel mit historischen Bauten, das trotz Schutzzone und Denkmalschutz von der regierenden SPÖ zum Abriß, Verschandelung und Vernichtung von Grünraum freigegeben wurde. Sängerknaben-Präsident Walter Nettig nahm diese Kundgebung zum Anlass, den für den Tag zuvor vereinbarten Runden Tisch abzusagen. Die AugartenschützerInnen nehmen, nicht so wie Nettig, demokratische Rechte ernst, und möchten nachwievor mit dem Präsidenten der Sängerknaben reden.
Hier gibt es Fotos von Martin Juen, mit Kamera waren wientv.org und ichmachpolitik.at dabei.
ProFest-Prozession des Josefinischen Erlustigungskomitees und seiner Freunde zu den Stätten der Bedrohung und Zerstörung – lustig, listig, empört und informativ:
Treffpunkt Sa 27.2. 9:00 am bedrohten Augartenspitz
Keine weiteren Abrisse josefinischer Architektur im Herzen der ältesten Wiener Vorstadt*!
*erbaut 1788! Karmeliterplatz 3 “Zum Reichsapfel”: vom Abbruch bedroht, verkauft…
Karmelitergasse 3: wird gerade, trotz der Schutzzone, abgerissen…
mit: Initiative Denkmalschutz, Verein Freunde des Augartens, SOS Augarten
Geplante Route:
Abmarsch Augartenspitz um 10:00, zu Mittag gutgefauntes Eintreffen am Karmelitermarkt.
Die AugartenschützerInnen freuen sich über Weiterverbreitung der Prozession und Flyer und Plakate liegen am Augartenspitz zur Verteilung bereit. Spendet ein wenig Zeit für die Unterstützung des Augartenspitzes!
Von Facebook kam die erfreuliche Mitteilung:
Liebe Gruppenmitglieder, Ihr seid 1.000 geworden! Dazu herzlichen Glückwunsch.
Wir möchten uns den Glückwünschen anschließen! – Vom Gruppenadministrator “Bürger des Augartens” gibt es 3 Wünsche: Wer noch nicht ist, möchte bitte der Gruppe beitreten:
http://www.facebook.com/home.php?ref=home#!/group.php?gid=62917251982&ref=ts
Wer noch nicht hat, bitte unsere Petition unterzeichnen:
Wer schon hat, bitte das an Friends und Freunde weitersagen!
Ein “Fan” der Wiener Sängerknaben erklärte gestern lautstark spät abends am Augartenspitz, daß er doch endlich die Konzerthalle besuchen wolle. Und er werde was unternehmen und “sie” (die FESTsetzerInnen) werden schon sehen…

Von innen wurde das neue Holztor von der Söldner-Truppe "gesichert"
Eine Baustelle wird eingerichtet
Von Bauarbeitern wurden nach der demokratie- und sicherheitspolitischen bedenklich gewaltsamen Räumung durch eine private Firma unter “Aufsicht” der Polizei am 7.10. die Bauzäune durch Betonblöcke verstärkt.
Das läßt die Widerständler und FESTsetzerInnen nicht davon abhalten, in mm-Arbeit die Bauzäune nach innen zu verschieben. Der Zirkuswagen des Filmarchivs mußte auf Verfügung der Sängerknaben verschoben werden.
Dann wurde ein hoher Holzzaun wurde von einer Baufirma hinter dem Bauzaun aufgestellt, ein Tor und zwei Türen eingebaut.
AugartenspitzschützerInnen errichten wieder eine Zeltstadt
Die FESTsetzerInnen bauen die Zeltstadt wieder auf, ein großes beheizbares Zelt mit Holzboden und Rollstuhlrampe wird aufgestellt und diesen Samstag feierlich eröffnet.
Der Zirkuswagen mußte noch ein zweites Mal verschoben werden, die Sängerknaben drohten mit Abschleppen auf Kosten des Filmarchivs.
Da wieder ein Eindringen von Baumaschinen befürchtet wird, wird der Bauplatz ausgeleuchtet und die Eingänge nächtens auch von den FESTsetzerInnen überwacht.





