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„Gran Torino” von Clint Eastwood ist als letzter Film zu sehen! und es ist auch die letzte Chance – hoffentlich nur für dieses Jahr – das Slowfood am Augartenspitz zu genießen.
Die BürgerInneninitiativen laden herzlich ein, den schönen Abend gemeinsam und festlich zu begehen! Die Festsetzung des Augartenspitzes wird damit kein Ende haben, WIDERSTAND WIE NOCH NIE geht weiter!
12. auf 13. Juli, So auf Mo.
Endlich wieder warm, ein Treffen ist im Augartenspitz angesagt. Wo ist Superbertram? Oh, er hat einen neuen Platz bekommen, er schaut nun hinunter auf uns.
Wir stellen ein paar Tische zusammen, das Frühstück – “permanent breakfast” – ist noch zu planen, sowie die Pressekonferenz am Dienstag.
Die Einladungen zum Frühstück sind draußen, im Facebook sind sie mehrmals gepostet. Auf der Anmeldungsliste sind schon ziemlich viele Leute! Paßt. Was brauchen wir noch?
Pressekonferenz am Dienstag, 10.30
Zuvor sind Raja und Monika beim Bezirksvorsteher Kubik. Bis jetzt waren immer nur und maximal Telefonate mit dem Bezirksvorsteher möglich – aber kaum ist die Sache in den Medien, wird es auch für den BV interessant.
Nur zu, ein BV für den 2. Bezirk hat sich auch um den Augartenspitz zu kümmern, besonders wenn die AnrainerInnen geschlossen gegen den Bau der Konzerthalle sind.
11. auf 12. Juli, Sa auf So.
Wahnsinn, eine Woche ist nun vorbei.
Eine sehr kurze, eine sehr lustvolle und eine sehr ereignisreiche Woche.
Der Aufbau des Widerstandscamps, die netten Abende und Frühstücke darin und dann der Hammer, der Einsatz der Wega, die für Terrorismusbekämpfung und Geiselbefreiung ausgebildet sind, um den grünen Augartenspitz zu “befreien”.
Es wird nun nicht mehr geredet in der Republik Österreich … Und keine Rede mehr von Pressefreiheit, auch die Presse wird von der Wega-Truppe hinausverfrachtet.
Die Baufirma Hazet hat den Spitz geräumt, Raja Schwahn-Reichmanns Kunstwerke sind dank Ernst Kieninger nun Teil des ‘Kino wie noch nie‘ geworden und verblieben im Augartenspitz.
Was schmerzt, es sind auch Teile der der Sandkiste mitgenommen worden. Die Kinder vermissen diese. Nachmittags, bei der Kundgebung, hat der dafür abgestellte Polizist und Inspektionskommandant der Leopoldsgasse zugesagt, dem nachzugehen.
Er hat heute früh angerufen und mitgeteilt, dass die Baufirma morgen anschlagen wird, wo die Sachen sind. Das heißt, wir werden ganze 2 Tage nach der Räumung erfahren, wo unsere Sachen, wo unser Eigentum ist.
Es fehlen Teile der Sandkiste, Polster, Stoffe, ganze Zelte, …
Liebe Freundinnen und Freunde des Augartens,
und insbesondere des Augartenspitzerls!
Heute war noch einmal zu hören, dass ein Bauzaun aufgestellt werden soll. Heute wohl nicht mehr, aber offenbar morgen Dienstag 7.7.
Das müssen wir unbedingt vermeiden!
Daher brauchen wir, und zwar schon in aller Früh (es gibt Menschen die Zelte aufgeschlagen haben, aber um 6:30 bis 10:30 ist die Gefahr wohl am größten):
- Viele Menschen, die mit ihren Kindern die schönen neuen Spielmöglichkeiten nutzen
- Viele Menschen, die das schöne Wetter für Picknicks auf der Wiese, den Pölstern und Bierbankerln nutzen
- Viele Menschen, die auch gelegentlich nicht ganz schönes Wetter für Picknicks unterm Zelt, spielen in der überdachten Sandkiste und dem neuen Spielhäuschen nutzen
- Und zwar den ganzen Tag!
- Abends darf man sich dann mit Slow-Food stärken und einen Film von kinowienochnie ansehen…
Es grüßt das Josefinische Erlustigungskomitee




