Am 5. Juli 2009, 21.40 Uhr, spricht Raja Reichmann-Schwahn zum Kinopublikum. Um 22.07 Uhr Ortszeit beginnt die Besetzung des Augartenspitzes.

Zelte werden aufgebaut, die meisten widerstandslos. Bei einem Zelt hapert es mit den vielen Stangen und Planen und es muß mit dem Aufbau gewartet werden, bis der Besitzer nach Filmende – Sonderberghs Che – das Kommando übernimmt und kurz darauf steht auch dieses Zelt.

Die KinobesucherInnen erkundigen sich nach dem Grund der Besetzung, viele – besonders die jungen Leute – lassen sich vor dem besetzen Gelände fotografieren. Einige gesellen sich zu den AugartenfreundInnen.

Ruhe kehrt ein am Spitz
Ca. 50 Personen werden die Nacht am Gelände verbringen. Das warme Wetter lockt nicht nur Campingfans im Freien zu übernachten. Bis in die Morgenstunden ist die Waldohreule zu hören, durchdringend sind ihre Schreie. Um 4 Uhr bricht die Morgendämmerung an, die meisten schlafen nun.

Ab 7 Uhr kommen AnrainerInnen vorbei und bringen Kaffee in Thermoskannen, frische Semmeln und Butter und frühstücken mit den BesetzerInnen. Erste Filmaufnahmen, Fotos und Interviews werden von Journalisten gemacht. Und ein Eichkätzchen sitzt lärmend am Marillenbaum und macht so auf die köstlichen Früchte aufmerksam.
Der Augartenspitz am 6. Juli 2009 um 8 Uhr ist noch ein Paradies.

Eine „Besetzung“ für den Augartens war früher sehr erfolgreich!
Nicht unbegründet sind Zuversicht und eine tolle positive Stimmung unter den BesetzerInnen. Immerhin brachte schon einmal der Protest gegen die Verbauung des Augartens ein überaus erfolgreiches Ergebnis!

siehe auch die fortlaufende Foto-Doku hier im Blog!