Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum … jetzt … Wald-ohr-eule??
… und das an einem Tag der Räumung durch die Polizei, des Rausgetragen Werdens, der Pressekonferenz und Demo …

Nun einfach deswegen, weil sie ein kleines wichtiges Detail und vielleicht so etwas wie ein Symbol dafür ist, wofür wir am Augartenspitz kämpfen.

Gestern erreichte mich eine email von einer Freundin aus der Josefinengasse:

„Waldohreulen besucht! Ein halbwüchsiges Eulenkind saß im Hof und hat laut protestiert. Dann kam die Mama mit den Einkäufen und es gab anscheinend Futter – jedenfalls hat dann das Gefiepse ein Ende gehabt.“

Die Waldohreulen nisten in alten Krähennestern in großen alten Bäumen, die nicht in „Barockbäume“ zusammengestutzt sind, sondern in großen Bäumen, die Deckung bieten.
Und diese Bäume stehen zufällig im Augartenspitz!

Aber das ist ja dem Vertreter der Republik Österreich, Burghauptmann Beer schnurz egal. Vollkommen egal, wenn er von einem gültigen Baubescheid spricht, wie auch ÖVP Stadtrat Walter. Oder HC Strache.

Es gibt keinen gültigen Baubescheid
Leute, es gibt keinen gültigen Baubescheid! Die AnrainerInnen haben am 5. Mai den Baubescheid beeinsprucht und somit die Wiener Bauoberbehörde eingeschaltet.

Und diese Behörde hat nun auch zu prüfen, ob es mit der Tarnkappenhalle der Tourismusindustrie in einem Natur- und Denkmal geschütztem Raum tatsächlich keine Bedenken gibt. Und ob es unter anderem in Sachen Naturschutz so voll und ganz mit rechten Dingen zugeht!?

Alles in allem sei da doch die Frage gestattet, was soll diese – ähem – neue Medienstrategie(?) von Burghauptmannschaft bis Strache, von einem gültigen Baubescheid zu schwadronieren?
Alles nur, damit hier der Untergang des Rechtsstaats an die Wand gemalt werden kann?