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Nachbetrachtung zu einer Polizey-Maßnahme

Der verlängerte Arm unfreundlicher Interessen ist also aufmarschiert und hat den Versuch unternommen, bestehendes Recht durchzusetzen und abweichende Interpretationen von dem, was Recht sein könnte, aus dem Weg zu räumen. Der Beifall der FPÖ, namentlich des Leopoldstädter Klubobmanns Seidl, war deutlich zu vernehmen. Distanzierter – ! – die Reaktion des Bezirksvorstehers Gerhard Kubik, der die Entscheidung des Burghauptmanns, hier mit Polizeigewalt zu einer ein-für-allemal!-Lösung zu kommen, als Fehler bezeichnete. Seine Einschätzung teile ich vollinhaltlich und ohne jeden weiteren Seitenhieb.

Na, selbstverständlich war die „Besetzung“ (was für ein unzulängliches Wort für das, was am Augartenspitz wirklich stattfand und immer noch stattfindet!) eine Provokation im Sinne einer Herausforderung:
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wsk.errichtungsgmbh@web.de, 5.12

Sehr geehrte Frau Lichtenegger!
Wir haben in Erfahrung gebracht das Sie beabsichtigen, sämtliche entfernten Fahrnisse zu beheben.
Anbei übermitteln wir die diesbezügliche Verpflichtungserklärung.
Im Zustimmungsfall ersuchen wir Sie um Unterfertigung und Retournierung an wsk.errichtungsgmbh@web.de oder Fax 01/51818-605.
Bitte geben Sie uns Ihre Telefonnummer zur Terminvereinbarung bekannt.
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Sklenitzka
WSK Konzertsaal ErrichtungsgmbH

VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG
Frau Bezirksrätin Uschi Lichtenegger, geb. 1961, hat die Absicht geäußert, die anlässlich der
Besetzung des Augartenspitzes am 08.07.2009 eingelagerten Fahrnisse, welche einer
unbestimmten und nicht offen gelegten Anzahl von Personen gehören sollen, aus dem Lager
der Baufirma zu beheben.
Frau Uschi Lichtenegger erklärt, die Republik Österreich, vertreten durch die
Burghauptmannschaft, den Verein Wiener Sängerknaben und die WSK Konzertsaal
Errichtungs- GmbH hinsichtlich sämtlicher Ansprüche, insbesondere Eigentumsansprüchen
einzelner Aktivisten oder anderen Personen, deren Eigentumsrechte und Besitzrechte
betroffen sein können, schad- und klaglos zu halten.
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Die Baufirma Hazet hat den Spitz geräumt, Raja Schwahn-Reichmanns Kunstwerke sind dank Ernst Kieninger nun Teil des ‚Kino wie noch nie‚ geworden und verblieben im Augartenspitz.

Was schmerzt, es sind auch Teile der der Sandkiste mitgenommen worden. Die Kinder vermissen diese. Nachmittags, bei der Kundgebung, hat der dafür abgestellte Polizist und Inspektionskommandant der Leopoldsgasse zugesagt, dem nachzugehen.
Er hat heute früh angerufen und mitgeteilt, dass die Baufirma morgen anschlagen wird, wo die Sachen sind. Das heißt, wir werden ganze 2 Tage nach der Räumung erfahren, wo unsere Sachen, wo unser Eigentum ist.

Es fehlen Teile der Sandkiste, Polster, Stoffe, ganze Zelte, …

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8. auf 9. Juli, Mi auf Do. Okay, zugegeben, die Räumung ist doch nicht so leicht wegzustecken. Aber der Erfolg der Pressekonferenz, die Organisation von Demo und die vielen großartigen Menschen, die die BürgerInneninitiativen unterstützen und so zahlreich zur Demo kamen, das gibt wahnsinnig viel Kraft und Energie.

Danke! Danke! Danke!

Viele Freundinnen und Freunde kamen erst im laufe des nachmittags und abends, für sie war früher nicht möglich, sie gaben aber ihre Solidarität später kund, und so wurde es wieder eine lange Nacht…

Heute 7 Uhr früh.

Wir entfernen die Spuren der Nacht, die „Bewacher“ des Spitzes von der Fa. Simacek werden begrüßt, erste Lieferungen für das Filmarchiv kommen. Aber wo sind die Baumaschinen?
Ich schalte den liebgewonnenen Superbertram ein. Ganz uneigennützig. Aber so können wir alle virtuell am Spitz sein! Dzt. sind Raja und Monika mit BesucherInnen zu sehen, regelmäßig schauen die Menschen vorbei und sagen Hallo!
Den Standard habe ich Raja gleich in die Hand gedrückt, auf der Titelseite ein Foto von ihr. Wir sind alle begeistert. – Bei meinem Wohnungsnachbarn habe ich kurz auch die anderen Zeitungen ausgeborgt, alle Medien berichten, auch die Presse bringt einen einseitigen Bericht.

Kurze Lagebesprechung.
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Rettet den Augartenspitz

Hier wird dokumentiert, wie wir BewohnerInnen der Leopoldstadt uns gegen die Zerstörung und Vermarktung unseres öffentlichen Raumes wehren!

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Die Bürger-Initiative

Fotoalbum der Barockade

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