11. auf 12. Juli, Sa auf So.
Wahnsinn, eine Woche ist nun vorbei.😯 Eine sehr kurze, eine sehr lustvolle und eine sehr ereignisreiche Woche.
Der Aufbau des Widerstandscamps, die netten Abende und Frühstücke darin und dann der Hammer, der Einsatz der Wega, die für Terrorismusbekämpfung und Geiselbefreiung ausgebildet sind, um den grünen Augartenspitz zu „befreien“.
Es wird nun nicht mehr geredet in der Republik Österreich … Und keine Rede mehr von Pressefreiheit, auch die Presse wird von der Wega-Truppe hinausverfrachtet.

Also zusammengefasst, wegen EINEM Mann, der dank Hedgesfonds reich geworden ist – oh Ironie – und sich einbildet, sich hier am Augartenspitz ein DENKMAL setzen zu müssen, weil ihm das an anderen Orten schon nicht gelungen ist, und der jetzt eine Konzerthalle hineinquetschen will, um sich als menschenliebender Kulturmensch und Mäzen umzudefinieren …, also wegen diesem einen Menschen und seinen Selbstverwirklichungssehnsüchten werden in Wien und Österreich nun wieder einmal Gesetze und Verordnungen umgangen, werden Gesetze und Amtswege nicht eingehalten, werden irreführende und falsche Angaben in der Öffentlichkeit gemacht, werden engagierte BürgerInnen angeschwärzt und verleumdet und dann wird noch gegen die Menschen, die sich eben für den Denkmalschutz, Naturschutz, die Pressefreiheit, Grünraum … stark machen, so als Sahnegupf auf diese Vorgänge: eine Sondereinheit der Polizei eingesetzt.
In welcher verkehrten Welt leben wir?

Ich fordere den Rücktritt von allen, die sich hier missbrauchen lassen, Gesetze verletzen und diesen Polizeieinsatz veranlasst haben! *grr*

Ok., nach diesem emotionalen Ausbruch komme ich wieder auf diese eine letzte Nacht zurück:
Nicht mehr so kalt wie die Nächte zuvor – oder haben wir schon unsere Winterjacken mit? – ist das Kino wie noch nie gefüllt, der Widerstandstisch auch.

Jemand hängt einen Zettel an den Bauzaun: „Bitte nicht Füttern“ steht zu lesen.
Ja, die Bewacher des Grundstücks müssen sich in diesen 12-Stunden-Diensten wohl öfters als „im Käfig eingesperrt“ betrachten, wenn sie stundenlang am Zaun auf- und abgehen. Aber sie machen einen Job, der mies bezahlt ist, 8 Euro 30 am Tag und in der Nacht ein bisschen über 12 Euro die Stunde, das bitte respektiert und hängt nicht solche Schilder an den Zaun!

Nach Hause gekommen, war auch dem Superbertram der Strom gekappt, keine Bilder von dort, das ist ja kaum zum Aushalten!

Jetzt ist es schon 10 Uhr vorbei, noch immer keine Bilder. Sorry, ich muß Schluß machen und Superbertram wieder online bringen.

Noch schnell, heute ist im Kino wie noch nie Tanz angesagt: The Red Shoes, die verzauberten Schuhe…