Laut Büro der Stadträtin Sima seien die Bohrungen nicht illegal gewesen, denn ein Wasserrechtsbescheid sei erst ab Erreichen des Grundwassers notwendig.

Es gibt Beweise, dass das Grundwasser am Mittwoch, den 15.7.2009 um ca. 12 Uhr bei einer Bohrtiefe von 5,10 Metern erreicht wurde und in Folge noch 1,5 Stunden bis in die Tiefe von 10 Metern die Bohrung fortgesetzt wurde.
Der hervorgeholte Aushub ab der Tiefe von 5,10 war durchwegs nass, ebenso das Bohrgestänge, das den Aushub zu Tage förderte.

Erst Stunden nach dem Erreichen des Grundwassers danach kam über Weisung des Auftraggebers und im Anschluß daran vom Gruppenleiter der MA45 der Befehl, die Bohrungen zu stoppen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Bohrungen rechtlich nicht gedeckt, also illegal.

Der Aushub liegt übrigens noch immer in kleinen Holzkisten am Gelände und kann von der MA45 jederzeit untersucht werden.

Stadträtin Sima wurde also nachweislich von der eigenen Magistratsabteilung falsch informiert oder sie unterschlägt die Tatsache in der Öffentlichkeit, dass ohne vorliegenden Bescheid im Bereich des Grundwassers Bohrtätigkeiten gemacht wurden.

Sängerknaben hin oder her, es zeigt sich einmal mehr, dass die SPÖ Wien sich dem Druck von Lobbyisten beugt und damit auch rechtliche Vorschriften schlampig und fahrlässig handhabt. Die Schweizer PolitikerInnen und Behörden ließen sich das nicht bieten und haben Herrn Pühringer und seine Privatstiftung nach Hause geschickt.

Wien ist anders.