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4 "BAUarbeiter" bei ihrer Arbeit...

Tag 71 FESTsetzung, Tag des Besuchs beim Palais Coburg und des Bundesdenkmalamts. – Die Lustig-listige Prozession des Josefinischen Erlustigungskomitees – Bericht folgt – kam gerade bei Pühringers Palais Coburg an, als uns die Nachricht erreichte, Bauarbeiter versuchen am Augartenspitz einzudringen.
Natürlich haben wir mit so einem Versuch gerechnet, also nicht gerade gerechnet, aber wir waren uns der Möglichkeit bewusst und FESTsetzerInnen am Augartenspitz zur FESTsetzung FESTgesetzt. Und das war gut so. gegen 14.30 versuchten 4 Bauarbeiter mit LKW zu dem im Augartenspitz befindlichen Spitzel vorzudringen.


Die FESTsetzerInnen hielten stand und verständigten die KundgebungsteilnehmerInnen. Ein paar kamen sofort zurück, SMS gingen hinaus, die Telefone glühten. Binnen kurzer Zeit waren wir wieder viele vor Ort und wir sicherten das Tor gegenüber den Bauarbeitern, damit der Augartenspitz bleibt, was er ist – Grünraum, Naturraum, Erlustigungsort für uns alle!
Alle vier Bauarbeiter führten viele Telefonate. Wir saßen beim Tor und begrüßten die BesucherInnen. Der LKW parkte auch vor der Einfahrt, die freigehalten werden muß. Wir verständigten auch die Polizei Leopoldsgasse, die einen Wagen vorbeischicken wollte. Nachdem dieser nach über einer Stunde noch nicht da war, brauchte er auch nicht zu kommen, um 16.28 nach mehreren anscheinend heftigen Telefonaten, schwangen sich die 4 in den LKW und fuhren fort.
Kurz darauf verließen auch 2 der 4 Spitzel den Spitz – sie hätten nun nichts mehr zu dokumentieren, ihr Auftrag – der LKW und die Bauarbeiter – seien weg und darum gehen sie auch. Ein erster Gesprächsfetzen mit den Spitzeln – bahnt sich hier eine Verständigung an?
Trotzdem, nun heißt es wieder:
Auf die Barockaden!