Abgeschlossen zwischen der Republik Österreich und dem Verein Wiener Sängerknaben.
Die Republik ist auch grundbücherliche Eigentümerin der Liegenschaft – S. 1/1.
Auf S. 2, 5. gestattet der Bund auch den Abriß des ehemaligen „Gesindehauses“, im Absatz danach auch „alle … erforderlichen Maßnahmen hinsichtlich der Baumfreiheit des Mietgegenstandes zu ergreifen…

Besonders interessant ist auf Seite 4, unter II. Mietgegenstand, den Punkt 3:
„Der Mietgegenstand darf nur für die Errichtung eines als Superädifikat im Eigentum des Vereines stehenden Gebäudes (Konzerthauses) nach den Entwürfen des Ziviltechnikerbüros archipel.architektur und kommunikation“ vom 19. 1. 2007 verwendet werden. Eine andere Verwendung als die vereinbarte ist unzulässig und wird ausdrücklich als Grund für die Auflösung des Mitvertrages vereinbart.“
Zwischen dem 19. 1. 2007 und dem heutigen Tag gab es schon mehrmalige Planänderungen – vom Konzertkristall zum Tarnkappenbomber. Dokumentiert auf der Homepage der Freunde des Augartens, www.baustopp.at. Ist nun der Mietvertrag nicht mehr gültig?

Unter S. 4, III. Mietzeit: „Das Mietverhältnis ist zeitlich befristet, beginnt am 1.12.2007 und wird auf die Dauer von 67 Jahren eingegangen. Es endet daher am 30.11.2074, ohne daß es einer Aufkündigung bedarf.

Das Fotoalbum mit der Klagsschrift und dem dort beiliegenden Mietvertrag.
Auf Seite 2 der Klagsschrift an die Beklagte wird als Beweis der Mietvertrag vom 10.12.2007 angeführt, der leider nur teilweise vorhanden ist. Er schließt mit S. 18, S. 5-17 fehlen. Was steht alles auf den fehlenden Seiten? Die Miete und vielleicht noch Vereinbarungen mit der Privatstiftung?