Klagsschrift S 1Klagende Partei: Verein Wiener Sängerknaben
Obere Augartenstraße 1c
Beklagte: Raja Schwahn-Reichmann
Wegen: Unterlassung (€ 6.000,00)

Auf Seite 2 wird als Beweis der Mietvertrag vom 10.12.2007 angeführt, der leider nur teilweise vorhanden ist. Er schließt mit S. 18, S. 5-17 fehlen.

Ein paar Schmankerl aus der Klagsschrift

2., Seite 3. „Unter dem Deckmantel der angeblichen Bewahrung der einzigartigen Schönheit des Augartenspitzes durch die Beklagte sowie weitere „Berufsdemonstranten“ ist es das erklärte Ziel, den eingangs bezeichneten geplanten Bau einer Konzerthalle für die klagende Partei zu verhindern. Dazu halten mehrere Personen, darunter eben auch die Beklagte, den Mietgegenstand widerrechtlich besetzt, feiern dort ihre Gelage und hindern die klagende Partei an der rechtmäßigen Ausübung ihrer Bestandsrechte.
Selbst als am 8.7.2009 das widerrechtlich besetzte Bestandsobjekt von den Sicherheitsbehörden geräumt wurde, erfolgte „anschließend“ ??? wiederum ein widerrechtliches Betreten und Besetzen, insbesondere auch durch die Beklagte.“ – Das Wort anschließend irritiert ein wenig. Sind ein paar Wochen „anschließend“ oder wird hier etwas durcheinandergebracht? Es wird in der Folge Verrückung von Bauzäunen, Verhinderung der Aufstellung neuer Begrenzungszeichen, etc. angeführt – aus meiner Kenntnis nach, hat das die Beklagte niemals getan.
Die Besetzung sei ausführlich dokumentiert, heißt es weiter, auf www.erlustigung.org, sowie auf www.wientv.org. Warum ist der Augartenspitz-Blog nicht angeführt?😉
Ein Standard-Artikel liegt als weiterer Beweis bei.

Augartenstadt ist den Sängerknaben sicherlich fremd

Die Augartenstadt mit Bürgermeister Otto Lechner haben die Wiener Sängerknaben sicher noch nichts gehört, sonst würde nicht so abwertend über die „Stadträtin für Puff und Paradies“ geschrieben werden und als „federführend“ genannt werden. „Sie organisiert ,Gelage’ und unterstützt Rechtsbrüche weiterer Personen.“
Im 2. Absatz auf Seite 4 wird der Beklagten noch etwas vorgeworfen, was sie nicht getan hat. – Sie hat am 8.9. gegen 7.15 niemanden daran gehindert, das Tor zu betreten. Sie war nämlich zu dem Zeitpunkt nicht hier.

„Wiederholungsgefahr ist evident“. Wie wahr! Aber für was?

Es werden Zeugen der Firma pA AUSEC International aus Wien 12., Herthergasse 16/17 angeführt. – Diese Firma läßt sich nicht googeln. Wer kennt diese Firma?

Ein Urteil wird begehrt:

1. „… ab sofort zu unterlassen, das in Bestand genommene Grundstück der klagenden Partei … zu betreten, sowie den Zugang zu diesem Bestandsgrundstück zu blockieren oder sonst wie zu stören.“
2. „… die Prozeßkosten … binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu bezahlen“.
Gez. „Verein Wiener Sängerknaben“

Die eingescannte Klagsschrift.