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Von innen wurde das neue Holztor von der Söldner-Truppe "gesichert"

Eine Baustelle wird eingerichtet

Von Bauarbeitern wurden nach der demokratie- und sicherheitspolitischen bedenklich gewaltsamen Räumung durch eine private Firma unter „Aufsicht“ der Polizei am 7.10. die Bauzäune durch Betonblöcke verstärkt.

Das läßt die Widerständler und FESTsetzerInnen nicht davon abhalten, in mm-Arbeit die Bauzäune nach innen zu verschieben. Der Zirkuswagen des Filmarchivs mußte auf Verfügung der Sängerknaben verschoben werden.

Dann wurde ein hoher Holzzaun wurde von einer Baufirma hinter dem Bauzaun aufgestellt, ein Tor und zwei Türen eingebaut.

AugartenspitzschützerInnen errichten wieder eine Zeltstadt

Die FESTsetzerInnen bauen die Zeltstadt wieder auf, ein großes beheizbares Zelt mit Holzboden und Rollstuhlrampe wird aufgestellt und diesen Samstag feierlich eröffnet.
Der Zirkuswagen mußte noch ein zweites Mal verschoben werden, die Sängerknaben drohten mit Abschleppen auf Kosten des Filmarchivs.
Da wieder ein Eindringen von Baumaschinen befürchtet wird, wird der Bauplatz ausgeleuchtet und die Eingänge nächtens auch von den FESTsetzerInnen überwacht.


Über 10 Securities am Augartenspitz stehen bereit

Heute Sonntagabend sind 13 oder 14 Securities am Augartenspitz eingetroffen. Somit wird für morgen/heute früh ein Eintreffen von Maschinen erwartet, obwohl noch eine rechtliche Genehmigung aussteht. Aber so war die bisherige Vorgangsweise der Wiener Sängerknaben Errichtungsgesellschaft. Derzeit ist unser Wissensstand, daß der naturschutzrechtliche Bescheid noch fehlt.

„Dieser Konflikt gehört durch Gespräche gelöst“

so BM Häupl beim Pressegespräch am 13.10. 2009. Und auf das versprochene Gespräch mit den BIs von Journalisten angesprochen meinte er, beide Seiten brauchen Zeit zur Vorbereitung. Er lasse sich dadurch nicht zum Kasperl machen. Und weiters war bei diesem Pressegespräch zu hören, daß das Gewaltmonopol immer noch auf seiten der Polizei liegt. –

Das ist doch beruhigend! Oder?

Die Mitarbeiter der Firma Ausec, die die AugartenschützerInnen mit Gewalt angegriffen und verletzt haben, werden vielfältig ausgebildet, wie auf der Homepage nachzulesen ist. Recherchen haben ergeben, daß sie für Veranstaltungsüberwachung und für Personenschutz ihr Gewerbe ausüben dürfen – ob hier die Bewachung des Augartenspitzes auch hinzugehört?

Zur Fa. Ausec siehe auch einen Artikel auf indymedia.