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Thema: Medienaktion am Augartenspitz: Gegen Gesprächsverweigerung, Polizeieinsatz und Stacheldraht

Mit:
Maria Vassilakou, Klubobfrau Grüne Wien
Daniela Musiol, Nationalratsabgeordnete Grüne
Sabine Gretner, Planungssprecherin Grüne Wien
Rüdiger Maresch, Umweltsprecher Grüne Wien

Robert Schindel, Autor
Leo Lukas, Kabarettist
Werner Brix, Kabarettist (derzeit noch angefragt!)

sowie Vereine und AnrainerInnen

Zeit: Freitag, 19. März, 10.00 Uhr
Ort: Augartenspitz, Ecke Castellezgasse/Obere Augartenstraße, (U2 Station Taborstraße) 1020 Wien

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Dringender Resolutionsantrag:

Sofortiger Stopp jeglicher Bauvorbereitung am Augartenspitz

Die Landeskonferenz der Grünen – Grüne Alternative Wien verurteilt nachdrücklich die Räumung der Besetzung des Augartenspitz am 8. des Monats, sowie besonders die vorbereitenden Baumrodungen für die geplante Errichtung einer Konzerthalle.
Alle mit diesem Projekt befassen Stellen sind aufgefordert, unverzüglich jedes Baugestehen bzw. jede Bauvorbereitung einzustellen.

Grundsätzlich treten die Wiener Grünen für ein absolutes Bauverbot in allen Wiener Parkanlagen ein – und so auch aktuell im Augarten.

Die Landeskonferenz der Grünen – Grüne Alternative Wien
8. März 2010

Weitere Stellungnahmen von

Sabine Gretner: http://sabinegretner.twoday.net/stories/6229446/

Rüdiger Maresch: http://wien.gruene.at/2010/03/09/augartenspitz-rodung-gestartet

Kettensäge gegen BaumschützerInnen

Heute früh war es also so weit. Die Rodungsspezialisten der Firma „Grünwert“ (kein Scherz) haben unter massiven Polizeischutz (15 Mannschaftswagen) mit der Rodung der Bäume begonnen.

Es gelang einigen AugartenschützerInnen allerdings auf Bäume zu klettern und diese unter Einsatz ihrer Gesundheit zu schützen. Derzeit sind insg. 6 AktivistInnen auf 4 Bäumen. Doch das war den Rambos im Auftrag der Sängerknaben egal. Sie haben dennoch Äste von den Bäumen geschnitten, auf denen die BaumschützerInnen sitzen. Marke Salamitaktik, und das mit einem Grinsen im Gesicht. Die Polizei hat bereits erklärt, dass sie für die Sicherheit der BaumschützerInnen nicht mehr garantieren kann.

Normalerweise käme jetzt der Satz ‚Wieso muss erst etwas passieren, bevor etwas passiert?’. Doch diesmal kommt der Satz bereits zu spät, denn es ist bereits etwas passiert. Eine ältere Frau wurde, nachdem sie von der Polizei aus dem Gelände weggetragen wurde, mit der Rettung abtransportiert. Mit Verdacht auf Herzinfarkt.

Dem Sängerknaben-Präsident Nettig dürfte das alles egal sein, offenbar hat er die Baufirma angewiesen, ohne Rücksicht auf Verluste das Gelände baumfrei zu machen. Die diversen Gesprächsangebote der AugartenschützerInnen hat er nicht angenommen. Auch Bürgermeister Häupl hat sein Versprechen, zu vermitteln nicht gehalten. Nettig beruft sich auf sein „Recht“ zu bauen, alles andere ist ihm offenbar egal.

Derzeit sind noch 6 BaumschützerInnen auf den Bäumen

Doch nicht erst seit Hainburg wissen wir: ‚Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.’ Ein erstes großes Zeichen des Widerstands nach der heutigen Brutalo-Räumung ist die Kundgebung der AugartenschützerInnen um 15 Uhr am Augartenspitz. Kommt alle und schaut euch selber diese Schande einer angeblichen Kulturinstitution an.

Wolfgang

Aktuelle Fotos von der Rodung

Rettet den Augartenspitz

Hier wird dokumentiert, wie wir BewohnerInnen der Leopoldstadt uns gegen die Zerstörung und Vermarktung unseres öffentlichen Raumes wehren!

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