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Bis zum 9. März 2010 gab es noch Bäume am Augartenspitz.

Am 8. März und am 9. März wurden im Augartenspitz alle Bäume gerodet, die BaumschützerInnen mit fragwürdigen Mitteln von den Bäumen geholt und vom Augartenspitz verbracht. Diesmal konnten die AugartenschützerInnen Ihr Eigentum mitnehmen, bzw. es wurde nicht abtransportiert und von den Sängerknaben einbehalten, wie es im Juli 2009 passiert ist.

So war es auch mit dem wichtigen Wetterschutz für die Menschen vor Ort, dem Zelt, das abgebaut und sofort vor dem Tor wieder aufgebaut wurde und so auch der Widerstand auf einmal sichtbar war, der bis dahin von vielen negiert wurde, weil er sich hinter den historischen Augartenmauern „verbarg“.

Zurück zum Zelt, dieses war Wetterschutz, Treffpunkt der AugartenschützerInnen in der kalten Jahreszeit und da diese kein Ende nimmt, auch noch jetzt mitten im Mai.

Das Zelt blockierte den Blick auf die Wiese und die Weitläufigkeit des Augartengeländes, weiters fand das Kinderfest hinter dem Zelt statt, so wurde von den FESTsetzerInnen beschlossen, sich und das Zelt zurückzunehmen.

Die öffentliche Wiese vor dem Augartenspitz.Dort wo das Zelt seit März stand und kein Gras mehr wuchs, wurde Rasen gesät und schon zuvor wurden von GuerillagärtnerInnen Blumengärten angelegt.

Jetzt komme ich zum Punkt. Auf der Homepage der SPÖ wird diese Situation nun „Verbrannte Erde“ genannt.

„… tote und aufgegrabene Wiesenflächen haben die AugartenbesetzerInnen auf der öffentlichen Wiese vor dem Filmarchiv hinterlassen.“

Dann frage ich mich, was haben die Sängerknaben dann im Augartenspitz hinterlassen. Baumstümpfe, tiefe Furchen, es liegt Schotter umher, Acker ist noch ein liebevoller Ausdruck. Das ganze wird von einem Stacheldraht umzäunt. – AnrainerInnen wurden mit Gewalt vom öffentlichen Augarten getragen, mit Gewalt von den wertvollen Bäumen geholt, bevor diese gefällt wurden. Das ist Politik der „Verbrannten Erde“!

Aber schön, es wird auch bestätigt, es ist eine öffentliche Wiese. Das Gras wächst, auch Blumen und Gemüse vom Guerillagardening, aber Hauptsache, die SPÖ kann hinhauen. Es geht noch weiter:

„Allerhand Unrat wurde einfach liegen gelassen.“

Auf dem Foto ist ein Zelt eines Widerständlers gegen die Verbauung des Grünraums zu sehen. Ein Sonnenschirm wartet auf die Sonne. Nicht nur das Mülltrennung von den FESTsetzerInnen betrieben wird, auch Müll des Filmarchivs, der nun außen vor dem Spitz gelagert werden muß, weil die Müllabfuhr keine Möglichkeit hat diesen von drinnen zu entsorgen, wurde von den FESTsetzerInnen schon mehrmals zum Mistplatz der Stadt Wien in die Dresdnerstraße gebracht.

Das Bashing der SPÖ geht aber auch gegen Menschen.

„Der Versuch ein Gespräch aufzunehmen, scheiterte an einem betrunkenen und offenbar verwirrten, englischsprachigen Besetzer, der mit wirren Aussagen über den Iran, jüdische Komplotte udgl. eine Diskussion ad absurdum führte.“

Was will uns der Schreiber/die Schreiberin sagen? Er konnte keine Diskussion mit einem „Besetzer“ führen, der wirre Aussagen tätigte und betrunken war? Das alle „Besetzer“ – ich will sie ab jetzt wieder AugartenschützerInnen nennen – verwirrt und betrunken sind und in englisch über jüdische Komplotte sprechen?

Benefizkonzert der Los Gringos für die Klags- und Anwaltskosten der AugartenspitzschützerInnen

Warum schreibt man auf der Homepage der SPÖ nicht vom tollen ehrenamtlichen Engagement der Leute dort vor Ort, von den vielen KünstlerInnen und Kulturschaffenden, die diese unterstützen, besonders jetzt, wo die Sängerknaben eine Klage nach der anderen einreichen und besonders gerne gegen Leute, die wenig Geld haben, oder gar kein Geld für Essen und Wohnen. Ja, auch diese sind AugartenschützerInnen, sie halten zusammen, wo es nur geht, bringen Essen vorbei, schaffen dicke Schlafsäcke heran, Solidarität – SOLIDARITÄT für Natur und Menschen zeigen uns die Leute vor dem Augartenspitz vor. Aber mit Solidarität kann die „Sozialdemokratie“ – was für ein historisches Wort – nichts mehr anfangen.

ps: Der „wirre“ englischsprachige Besetzer trinkt aus Glaubensgründen keinen Tropfen Alkohol… Den Rest des Beitrags lesen »

Was kann ich tun, um die BürgerInneninitiativen des Augartens zu unterstützen?

Diese Fragen werden im Augartenspitz, und überall dort gestellt, wo sich Menschen unterhalten, denen der öffentliche Raum, Grünraum und die Anliegen der BürgerInnen wichtig sind. – Also nicht nur in der Leopoldstadt, in ganz Wien ist der Augartenspitz und die mögliche Verbauung Thema. – Wir haben mögliche Antworten schon einmal, Ende Juli, veröffentlicht, aber mit der FESTsetzung laufen nun wieder die Telefone heiß und viele eMails kommen herein.
Ja – Sie können vielfältig aktiv werden:

Konzertsaal oder Grünfläche – wofür bist du?

Umfrage in der Kronenzeitung!!! Stimmt ab und sendet bitte an Eure Verteiler weiter.
Rechnet die Krone mit einem Kantersieg der Sängerknaben? Sie schreibt:

Causa Augartenspitz.
Das Areal des Augartenspitzes ist nach wie vor ein heiß umkämpftes Gebiet. Während dort einerseits die „POK Pühringer Privatstiftung“ einen neuen Konzertsaal eigens für die Wiener Sängerknaben errichten will, plädieren andererseits das so genannte „Josefinischen Erlustigungskomitee“ und der Verein der Freunde des Augartens für einen Erhalt der Grünfläche für die Öffentlichkeit. Sag uns, welche Variante favorisierst du?

zur Umfrage …

Wenn man um eine Genehmigung fürs Bohren im Grundwasser ansucht, dann darf man bohren, dann sei es legal, auch wenn kein zustimmender Bescheid der Behörde vorliegt. Zumindest wenn die Institution Wiener Sängerknaben den „Bohrer“ betätigt. Das gleiche gilt anscheinend für eine Baubewilligung, die es dzt. NICHT, wie es fälschlicherweise kommuniziert wird, gibt.
Dieses Rechtsverständnis wird von FPÖ und ÖVP getragen, die zuletzt auch heftig die „Gründemonstranten mit Tagesfreizeit“ attackierten und vorwarfen, „dass sie von rechtsstaatlichen Grundsätzen“ wenig halten, oder in ihren Aussendungen schreiben: „Grüne Berufsdemonstranten entfernt – und das ist gut so“ – eine Diktion, die mich doch an etwas erinnert…  Und ÖVP-Stadtrat Walter schreibt in einer Presseaussendung, „der Rechtsstaat muss auch im Augarten gelten“.
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Heute um 7 Uhr früh begannen zwei Arbeiter das Bohrgestänge und die leeren Kisten auf einen Klein-LKW zu laden. Anschließend wurde auch das Bohrgerät abmontiert und um 8 Uhr 08 fuhr der LKW aus dem Augartenspitz. Die Arbeiter waren positiv gestimmt und hoffen auch aus einem weiteren Grund nicht wieder zu kommen:
Ihnen ist ein Auftrag von 3.000 Euro entgangen, den sie für diesen Auftrag abgelehnt haben … Das Mobilklo und ein Wachmann halten weiter die Stellung am Augartenspitz.

wie gestern bereits berichtet wurde …

Soeben kam die Antwort von der WSK Konzertsaal Errichtungs GmbH,

Sehr geehrte Frau Lichtenegger!
Zu Ihrer Anfrage teile ich Ihnen mit, daß die Fahrnisse von der WSK Konzertsaal Errichtungs GmbH im Auftrag des Gründstücksmieters (Verein Wiener Sängerknaben) entfernt wurden.
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Sklenitzka

Also doch die Sängerknaben. Wenn ich mir nun die Aussagen von Burghauptmann Wolfgang Beer anschaue und die vom Präsidenten Nettig gegenüberstelle, der sagt, es kam kein Auftrag von den Wiener Sängerknaben, dann stimmt was nicht. Wer lügt? Oder stecken sie alle unter einer Decke?
nachlesen der Aussagen der Beteiligten …

Augartenspitz Permanent Classic Breakfast

Am Montag, 7 Uhr, sollen die Bohrungen im Augartenspitz weitergehen. Der Lärm bewege sich, so der geologische Sachverständige, im Bereich eines klassischen Konzertes. Wir möchten dem nun nachgehen und hören klassische Musik bei einem Frühstück: Kommenden Montag, 13. Juli 2009, ab 6.00
Festliche bzw. Bussiness-Kleidung (weil Montag :-)) erwünscht.
Mitzubringen sind Frühstückskorb mit Inhalt.
Geben wird es festliche Tafeln, Kaffee, Tee, Apfelstrudel…
Wir würden uns über Lifemusik freuen!
Um Anmeldung wird gebeten:
http://www.doodle.com/hyuwpv4t2b5ukq2b

Wir lassen uns den öffentlichen Raum nicht wegnehmen!

Was ist ein Permanent Breakfast, die Regeln und Temine:
http://www.ritesinstitute.org/permbreak_blog/?lang=de

10. auf 11. Juli, Fr auf Sa.
Wieder eine kühle Nacht. Nichtsdestotrotz war das Kino bummvoll, es gibt viele Stummfilmfans! Oder war es die Lifemusik? Jeder Ton war genau platziert, sehr stimmungsvoll!!
Noch kurz die Werbung für heute Samstag – OSKAR WERNER – und nicht irgendein Oskar-Werner-Film, es ist JULES ET JIM im Kino wie noch nie.

Superbertrams rechtes Auge ist defekt – gibt es eigentlich einen Schneemanndoktor? Blöde Frage… Übernächtig Uschi?

In der Früh Ruhe am Spitz
Weiterlesen des Berichts …

Statement des Aktionsradius Wien zu den Vorgängen am Augartenspitz, Wien am 10.7.2009

Seit gut einer Woche markiert ein Bauzaun das idyllische Gelände des Filmarchiv-Sommerkinos.
Vorgestern früh wurde der Augartenspitz für Probebohrungen geräumt – mit mächtigem Polizeieinsatz (http://wien.orf.at/stories/373616/).
Aufgewertet durch den neuen U-Bahnanschluss ist das Stück wilde Grün am Augartenspitz für private Investoren interessant geworden.
Gegen den Widerstand von Bevölkerung und Anrainerinitiativen soll hier ein Konzerthallenkomplex für die Wiener Sängerknaben – finanziert durch den Hedgefondsmanager Peter Pühringer – errichtet werden.
In einem (wie sich nun herausstellt, überhaupt nicht ernst gemeinten) Bürgerbeteiligungs- und Leitbildverfahren durften in den letzten Jahren die Anrainerinnen und Anrainer zur Zukunft des Augartens Stellung nehmen, allerdings zu einem Zeitpunkt, als die Politik bereits alles Wesentliche beschlossen hatte. Durch ein Köpfezusammenstecken der politisch Verantwortlichen in Bund und Stadt war es also längst beschlossene Sache, dem so genannten „Sängerknabenmäzen“ ein Stück Augarten zu schenken.
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Liebe Freundinnen und Freunde des Augartens,
und insbesondere des Augartenspitzerls!

Security zieht ab

Security zieht ab

Heute war noch einmal zu hören, dass ein Bauzaun aufgestellt werden soll. Heute wohl nicht mehr, aber offenbar morgen Dienstag 7.7.
Das müssen wir unbedingt vermeiden!

Daher brauchen wir, und zwar schon in aller Früh (es gibt Menschen die Zelte aufgeschlagen haben, aber um 6:30 bis 10:30 ist die Gefahr wohl am größten):

  • Viele Menschen, die mit ihren Kindern die schönen neuen Spielmöglichkeiten nutzen
  • Viele Menschen, die das schöne Wetter für Picknicks auf der Wiese, den Pölstern und Bierbankerln nutzen
  • Viele Menschen, die auch gelegentlich nicht ganz schönes Wetter für Picknicks unterm Zelt, spielen in der überdachten Sandkiste und dem neuen Spielhäuschen nutzen
  • Und zwar den ganzen Tag!
  • Abends darf man sich dann mit Slow-Food stärken und einen Film von kinowienochnie ansehen…

Es grüßt das Josefinische Erlustigungskomitee

Rettet den Augartenspitz

Hier wird dokumentiert, wie wir BewohnerInnen der Leopoldstadt uns gegen die Zerstörung und Vermarktung unseres öffentlichen Raumes wehren!

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