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Dringender Resolutionsantrag:

Sofortiger Stopp jeglicher Bauvorbereitung am Augartenspitz

Die Landeskonferenz der Grünen – Grüne Alternative Wien verurteilt nachdrücklich die Räumung der Besetzung des Augartenspitz am 8. des Monats, sowie besonders die vorbereitenden Baumrodungen für die geplante Errichtung einer Konzerthalle.
Alle mit diesem Projekt befassen Stellen sind aufgefordert, unverzüglich jedes Baugestehen bzw. jede Bauvorbereitung einzustellen.

Grundsätzlich treten die Wiener Grünen für ein absolutes Bauverbot in allen Wiener Parkanlagen ein – und so auch aktuell im Augarten.

Die Landeskonferenz der Grünen – Grüne Alternative Wien
8. März 2010

Weitere Stellungnahmen von

Sabine Gretner: http://sabinegretner.twoday.net/stories/6229446/

Rüdiger Maresch: http://wien.gruene.at/2010/03/09/augartenspitz-rodung-gestartet

Die BürgerInneninitiativen rufen zum Aktionstag:
7. November 2009, 14:00 Augartenspitz
Bühnenprogramm, Blumenmeer, Musik, Menschenkette
15 Uhr Fototermin mit allen Promis

Die Zivilgesellschaft wehrt sich! Nach der gewaltsamen Räumung des Augartenspitzes durch eine private Firma unter „Aufsicht“ der Polizei fordern die BürgerInnen endlich einen demokratischen Prozess zu ermöglichen. Der friedliche Widerstand mit weit über 10.000 UnterstützerInnen setzt sich gegen Verschleuderung von öffentlichem Grund an private Investoren und für einen Erhalt von Grünraum und Öffnung des Augartens ein.
Am Samstag, 7. November, rufen sie mit vielen KünstlerInnen und Kulturschaffenden zum Protest auf:

Programm am Aktionstag, ab 14:00, Obere Augartenstraße, vor dem Eingang zum Augartenspitz – mit
Wiener Tschuschenkapelle, Otto Lechner & Anne Bennent, Ljubinka Jokic & Friends, Die Mondscheinbrüder, Ensemble Bulgariaska / Benjy Foy Rosen Band (New York), Ute Bock, Natascha Mirkovic-de Ro, Doron Rabinovici, Robert Menasse, Julya Rabinowich, Richard Weihs, Peter Ahorner, Peter Huemer, Raja Schwahn-Reichmann u.a.

Für die Grünen wird Wolfgang Zinggl, NA-Abg. und Kultursprecher der Grünen, auf der Bühne sein Statement zum Augartenspitz abgeben.

Veranstaltet wird der Aktionstag von den BIs Josefinisches Erlustigungskomitee, Verein Freunde des Augartens, Aktion 21 – Pro Bürgerbeteiligung und zahlreiche andere Initiativen

Die Grünen – der Leopoldstadt, von Wien und die Bundesgrünen – unterstützen den Aktionstag und die Forderungen der Bis.

Liebe ALLE kommt vorbei, seid sichtbar, signalisiert mit der Teilnahme am Aktionstag, dass der Widerstand gegen Verbauung des Augartens breit getragen wird und nicht nur aus einer kleinen Gruppe von „Berufsdemonstranten“ besteht. Stärkt den unermüdlich tätigen BürgerInneninitiativen und den FESTsetzerInnen vor Ort den Rücken!

Wie auf der Homepage des Josefinischen Erlustigungskomitees und der FreundInnen des Augartens zu lesen ist, haben die Augarten-SchützerInnen einen weiteren Versuch unternommen, mit Bürgermeister Häupl in Kontakt zu treten.
Ein kunstvoll handgeschriebener Brief von Raja Schwahn-Reichmann wurde am 20. August persönlich von den BürgerInneninitiativen im Rathaus zugestellt.
Der gesamte Wortlaut mit Fotos vom Brief: erlustigung.org

Den Brief hier lesen

Was kann ich tun, um die BürgerInneninitiativen des Augartens zu unterstützen?

Diese Fragen werden im Augartenspitz, beim Kinowienochnie und überall dort gestellt, wo sich Menschen unterhalten, denen der öffentliche Raum, Grünraum und die Anliegen der BürgerInnen wichtig sind. – Also nicht nur in der Leopoldstadt, in ganz Wien ist der Augartenspitz und die mögliche Verbauung Thema.
Sie können vielfältig aktiv werden:

Von Wolfgang Zinggl wurden noch weitere Parlamentarische Anfragen gestellt, aber von den zuständigen MinisterInnen noch nicht beantwortet:
Zu den unaufgeklärten, widersprüchlichen Details aus dem sonderbaren Vertragsdreieck …
Ob finanzielle Mittel aus dem Bundesbudget eingesetzt werden …
Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise könnte auch Pühringers Privatstiftung beeinträchtigen…
Hier geht es weiter:

Wir haben recherchiert: wie wird normalerweise die Miete für ein Grundstück in innerstädtischer zentraler Lage berechnet?

Mit dem „Verkehrswert“ – hier sind die Richtsätze:
3 % für Wohnzwecke, 5 % für Gewerbliche Nutzung, Kultur ist eher höher anzusetzen, wahrscheinlich mit 5-6 % pro Monat.

Zur Berechnung:

Für diesen Song suchen wir noch einen Text gegen die Verbauung unseres Augartenspitzes…
Es muß nicht unbedingt ein Protestsong sein. Er soll „einigehn“ und bei den Sendern rauf und runtergespielt werden, damit alle den Augartenspitz kennenlernen.

Jede und jeder sind herzlich eingeladen, seid kreativ und schreibt zur Musik von Mischa Schachtner den Sommerhit 2009.

Kontakt und Texte an Mischa: horizont4you @ gmail . com

Wenn man um eine Genehmigung fürs Bohren im Grundwasser ansucht, dann darf man bohren, dann sei es legal, auch wenn kein zustimmender Bescheid der Behörde vorliegt. Zumindest wenn die Institution Wiener Sängerknaben den „Bohrer“ betätigt. Das gleiche gilt anscheinend für eine Baubewilligung, die es dzt. NICHT, wie es fälschlicherweise kommuniziert wird, gibt.
Dieses Rechtsverständnis wird von FPÖ und ÖVP getragen, die zuletzt auch heftig die „Gründemonstranten mit Tagesfreizeit“ attackierten und vorwarfen, „dass sie von rechtsstaatlichen Grundsätzen“ wenig halten, oder in ihren Aussendungen schreiben: „Grüne Berufsdemonstranten entfernt – und das ist gut so“ – eine Diktion, die mich doch an etwas erinnert…  Und ÖVP-Stadtrat Walter schreibt in einer Presseaussendung, „der Rechtsstaat muss auch im Augarten gelten“.
Den Rest des Beitrags lesen »

hier mal wieder etwas aus der Kategorie ‚Hintergrundinfos‘:

Im Jahre 1999, knapp nachdem die Teilverbauung im Augarten durch den Sportverein HAKOAH abgewendet wurde, kam es zu einem Grundsatzbeschluss der Bezirksvertretung.
Dieser Grundsatzbeschluss sah vor, den Augarten baufrei zu halten.

Zeitgleich wurde von der Stadt Wien auch der Flächenwidmungsplan neu überarbeitet. Im Zuge dessen wurde – auf Intervention der Burghauptmannschaft – der Teil am „Augartenspitz“, wo schon bisher das Sommerkino des Filmarchivs stattfindet, mit einer Bauwidmung versehen.

Umbaute Fläche Augartenspitz: 10.853 m², davon darf 30 % verbaut werden.
15 % sind schon verbaut – das sind die Gebäude des Filmarchivs.
Die restlichen 15 % wären 1.220m² – die will der Pseudo-Mäzen Pühringer für seine Konzerthalle nutzen.

weiterlesen zu den Hintergründen:

Rettet den Augartenspitz

Hier wird dokumentiert, wie wir BewohnerInnen der Leopoldstadt uns gegen die Zerstörung und Vermarktung unseres öffentlichen Raumes wehren!

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