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hier mal wieder etwas aus der Kategorie ‚Hintergrundinfos‘:

Im Jahre 1999, knapp nachdem die Teilverbauung im Augarten durch den Sportverein HAKOAH abgewendet wurde, kam es zu einem Grundsatzbeschluss der Bezirksvertretung.
Dieser Grundsatzbeschluss sah vor, den Augarten baufrei zu halten.

Zeitgleich wurde von der Stadt Wien auch der Flächenwidmungsplan neu überarbeitet. Im Zuge dessen wurde – auf Intervention der Burghauptmannschaft – der Teil am „Augartenspitz“, wo schon bisher das Sommerkino des Filmarchivs stattfindet, mit einer Bauwidmung versehen.

Umbaute Fläche Augartenspitz: 10.853 m², davon darf 30 % verbaut werden.
15 % sind schon verbaut – das sind die Gebäude des Filmarchivs.
Die restlichen 15 % wären 1.220m² – die will der Pseudo-Mäzen Pühringer für seine Konzerthalle nutzen.

weiterlesen zu den Hintergründen:

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Wie schon im Fall der für die Hakoah im Augarten geplanten Gebäude (wir haben hier schon berichtet) ist die Stadt Wien wieder aufgerufen, attraktive Alternativstandorte nun auch für die Wiener Sängerknaben anzubieten; wie etwa am Stadtentwicklungsareal Nordbahnhof oder Nordwestbahnhof.
In das denkmalgeschützte Ensemble des Augartens passt die Halle für touristische Zwecke sicherlich nicht. Und schon garnicht muss sie auf einen öffentlichen Grund gesetzt werden, der von der Bevölkerung dermaßen benutzt wird.

Mehrmals haben Architekten die Konzerthalle schon umgeplant, sie hat sich vom „Kristall„zur „Tarnkappe“ gewandelt. Es ändert aber wenig an der Unverträglichkeit der Konzerthalle im denkmalgeschützten Parkareal.

Überprüfung vom Rechnungshof gefordert
Wahrscheinlich wird ein neuer Standort dem „Mäzen“ Pühringer aber nicht gefallen, bekam er den Augartenspitz doch vom Bund „geschenkt“; und zwar vom damaligen Minister Bartenstein.
Die Jahresmiete von Euro 10.000,00 für ein Grundstück in allerallerbester Lage gehört, wie Augartenanrainerin Dora Schimako heute bei der Pressekonferenz gefordert hat, rasch vom Rechnungshof geprüft.

Ob Bartenstein sein privates Eigentum auch so „verschleudert“? 🙄

Nordbahnhof – Nordwestbahnhof – Donauplatte
Weiterlesen zu den Alternativen für die Konzerthalle …

Schon einmal brachte der Protest gegen Verbauungen des Augartens  ein bemerkenswertes Ergebnis.

Die „FreundInnen des Augartens“ hatten sich damals erfolgreich gegen eine weitere Verbauung gewehrt, einen Sportplatz der Hakoah.
Auch damals ging es nicht darum, den Sportplatz selbst zu verhindern, sondern von der Stadt Wien zu fordern, dass dafür ein geeignetes Grundstück zu Verfügung gestellt würde, statt den wichtigen Lebensraum des Augartens zu verbauen.

Der Erfolg der damaligen Proteste, der Hartnäckigkeit der AnrainerInnen, Bürgerinitiativen und BesetzerInnen brachte letztlich ein für alle sehr ansehnliches Ergebnis.
So wurden in der Folge der Israelitischen Kultusgemeinde und der Hakoah der Grund im Prater restituiert. Die Zwi Perez Chajes-Schule und das Sportzentrum sind mittlerweile in der Simon-Wiesenthal-Gasse errichtet und sind bereits in Betrieb. Das neue Maimonides-Zentrum ist aktuell im Bau.
Das Sportzentrum ist übrigens für alle zugänglich, zB. gibt es Kinderjudo mit Olympiasieger Peter Seisenbacher.

Rettet den Augartenspitz

Hier wird dokumentiert, wie wir BewohnerInnen der Leopoldstadt uns gegen die Zerstörung und Vermarktung unseres öffentlichen Raumes wehren!

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