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4 "BAUarbeiter" bei ihrer Arbeit...

Tag 71 FESTsetzung, Tag des Besuchs beim Palais Coburg und des Bundesdenkmalamts. – Die Lustig-listige Prozession des Josefinischen Erlustigungskomitees – Bericht folgt – kam gerade bei Pühringers Palais Coburg an, als uns die Nachricht erreichte, Bauarbeiter versuchen am Augartenspitz einzudringen.
Natürlich haben wir mit so einem Versuch gerechnet, also nicht gerade gerechnet, aber wir waren uns der Möglichkeit bewusst und FESTsetzerInnen am Augartenspitz zur FESTsetzung FESTgesetzt. Und das war gut so. gegen 14.30 versuchten 4 Bauarbeiter mit LKW zu dem im Augartenspitz befindlichen Spitzel vorzudringen.

Augartenspitz ist kein Baugartenspitz!

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Sehr geehrte Frau Lichtenegger!

Wir teilen Ihnen der Ordnung halber mit, daß ab 27.07.2009 zusätzliche Lagerkosten von € 6,– zuzgl Ust pro Kalendertag anfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Ernst Sklenitzka

WSK Konzertsaal ErrichtungsgmbH

Hier meine Antwort:

Bei der Pressekonferenz vom 14. Juli (wir haben hier berichtet) stellten die fehlenden Bewilligungen für Bauarbeiten den aktuellen Schwerpunkt der Diskussion dar.

Die Pressekonferenz im Originalton
… von Radio Orange aufgezeichnet:

  1. PK Augartenspitz: „wie gehtś weiter“ (mp3)
  2. Was sagt Michael Häupl zum Augarten“ (mp3)

Zur aktuellen Lage am Augartenspitz sandte die Bürgerinitiative der „Verein Freunde des Augartens“ gestern folgenden Pressetext aus:

Illegales Vorgehen von WSK und Burghauptmannschaft

Wie sich mit gestrigem Tag herausgestellt hat, entbehrt sowohl die gewaltsame Räumung des Augartenspitzes am vergangenen Mittwoch, den 8. Juli 2009 durch die Spezial-Einheit WEGA, sowie die am Montag, den 13. Juli 2009 begonnenen Probebohrungen für die Errichtung der Sängerknaben-Konzerthalle, der dafür notwendigen rechtlichen Grundlagen.

weiterer Text der Presseaussendung …

Statement des Aktionsradius Wien zu den Vorgängen am Augartenspitz, Wien am 10.7.2009

Seit gut einer Woche markiert ein Bauzaun das idyllische Gelände des Filmarchiv-Sommerkinos.
Vorgestern früh wurde der Augartenspitz für Probebohrungen geräumt – mit mächtigem Polizeieinsatz (http://wien.orf.at/stories/373616/).
Aufgewertet durch den neuen U-Bahnanschluss ist das Stück wilde Grün am Augartenspitz für private Investoren interessant geworden.
Gegen den Widerstand von Bevölkerung und Anrainerinitiativen soll hier ein Konzerthallenkomplex für die Wiener Sängerknaben – finanziert durch den Hedgefondsmanager Peter Pühringer – errichtet werden.
In einem (wie sich nun herausstellt, überhaupt nicht ernst gemeinten) Bürgerbeteiligungs- und Leitbildverfahren durften in den letzten Jahren die Anrainerinnen und Anrainer zur Zukunft des Augartens Stellung nehmen, allerdings zu einem Zeitpunkt, als die Politik bereits alles Wesentliche beschlossen hatte. Durch ein Köpfezusammenstecken der politisch Verantwortlichen in Bund und Stadt war es also längst beschlossene Sache, dem so genannten „Sängerknabenmäzen“ ein Stück Augarten zu schenken.
Den Rest des Beitrags lesen »

weitere Reaktionen, Videos und Berichte …

Gewaltfreier Widerstand FÜR den Augarten

Gewaltfreier Widerstand für den Augarten, gegen private ökonomische Interessen

Heute, Mi., 8.7. um 6:30 in der Früh versammelten sich ca. 15 Mannschaftswägen der Polizei mit an die 100 Polizisten (Polizistinnen kamen erst später dazu) vor der Einfahrt zum Augartenspitz und forderten die AugartenschützerInnen auf, den Augartenspitz zu verlassen.

Um 7 Uhr begann schließlich der Polizeieinsatz, der auf Veranlassung der Burghauptmannschaft Wien erfolgte. Hier ein Video davon.

Das Schloss wird aufgeschnitten

Das Schloss wird aufgeschnitten

Die AugartenschützerInnen, die sich am Gelände befanden, wurden nacheinander rausgetragen. Einem Augartenschützer, der sich mit einem Fahrradschloss an das große Einfahrtstor gekettet hatte, wurde das Schloss sehr ruppig aufgeschnitten.

Zur Zeit stellen die Bauarbeiter gerade einen neuen Bauzaun auf. Die Wega ist inzwischen abgezogen und eine private Security-Mannschaft hat die Bewachung des Areals übernommen.

Die Bohr- und Rodungsarbeiten werden wohl noch heute beginnen. Der private Mäzen will schließlich seine Cash-Cow bald sprudeln sehen.

Es ist einfach deprimierend, wenn man zuschauen muss, wie der Öffentlichkeit der öffentliche Raum geraubt wird. Und das von den sogenannten „Freunden und Helfern“ im Auftrag der Burghauptmannschaft, die das Gelände, das nicht ihr gehört, nur für die Allgemeinheit verwalten soll.

Bauarbeiter mit Polizeieskorte

Bauarbeiter mit Polizeieskorte

Rettet den Augartenspitz

Hier wird dokumentiert, wie wir BewohnerInnen der Leopoldstadt uns gegen die Zerstörung und Vermarktung unseres öffentlichen Raumes wehren!

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