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"Gerümpel" von Raja Schwahn-Reichmann

In einer Presseaussendung vom 11.9.09, also noch vor der APA-Meldung mit den Klagen, ist Unmut von Nettig zu spüren, er hat mit demokratischen Rechten anscheinend nichts am Hut. Und so manche Aussagen wiederholt er auch gerne, sie werden deshalb nicht „wahrer“.

Gerümpel – Kunstwerke

So werden Raja Schwahn-Reichmanns lustvolle barocke Arbeiten und Inszenierungen weithin als Kunst be- und mit Preisen ausgezeichnet. Nettig spricht in der OTS von „Gerümpel“, das den Eingangsbereich beim Augartenspitz blockiert. – Ob Nettigs Kunstverständnis hilfreich ist bei seinem Lobbying-Job als Sonderbeauftragten für Außenwirtschaft der Stadt Wien, für den der frühere WK-Chef in einem Büro residiert, das monatlich schon vor 2 Jahren 7.000 Euro gekostet hat (war für Altpräsident Klestil gedacht, der, bevor er das Büro beziehen konnte, starb).

Martin Juen hat das „Gerümpel“ mit seiner Kamera festgehalten.
Pöbeln die Spitzel oder die AugartenschützerInnen?

So ein Pingback machts möglich. Auf der Blog-Webseite der Stadt Coburg mit den schönen Fachwerkhäusern ist nun über den lustig-listigen barocken Rundgang in der Wiener Innenstadt und über den Mäzen Pühringer und seine „gemeinnützige“ Vorgangsweise zur versuchten Kulturvereinnahmung in Dresden zu lesen.

Ob das dortige Bayerische Landesamt für Denkmalpflege den Ensembleschutz der Altstadt auch aushebeln würde, wenn Pühringer mit seinen Geldnoten der Stadt Coburg winkt, um für den Theater- und Konzertkinderchor Coburg e.V. eine Konzerthalle zu bauen???

Neuer Pingback zu Ihrem Artikel #875 „Wir besuchen „Mäzen“ Peter Pühringer im Palais Coburg!“
Website: Coburg – Blog – 11 Sep 2009 URL: http://www.coburg-stadt.de/Blog/2009-09-11/

In einem Artikel in der Presse von Rainer Novak, Print 28. August 2009, kündigt Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokory den Neubau des Wien Museums an, ein Projekt mit international ausgeschriebenem Architekturwettbewerb, das sei alles bereits mit Bürgermeister Häupl fixiert.

Das 50 Jahre alte Wien Museum, früher Historisches Museum der Stadt Wien, wirkt auch wie eine Historie, hineingepfropft sind vielfach die Ausstellungsstücke. Hervorragende Ausstellungen und noch so interessante Veranstaltungen leiden oft entweder am zu engen Raum oder an der schrecklichen Akustik.
Weiters ist in der Presse zu lesen:

Konzertsaal oder Grünfläche – wofür bist du?

Umfrage in der Kronenzeitung!!! Stimmt ab und sendet bitte an Eure Verteiler weiter.
Rechnet die Krone mit einem Kantersieg der Sängerknaben? Sie schreibt:

Causa Augartenspitz.
Das Areal des Augartenspitzes ist nach wie vor ein heiß umkämpftes Gebiet. Während dort einerseits die „POK Pühringer Privatstiftung“ einen neuen Konzertsaal eigens für die Wiener Sängerknaben errichten will, plädieren andererseits das so genannte „Josefinischen Erlustigungskomitee“ und der Verein der Freunde des Augartens für einen Erhalt der Grünfläche für die Öffentlichkeit. Sag uns, welche Variante favorisierst du?

zur Umfrage …

Von Wolfgang Zinggl wurden noch weitere Parlamentarische Anfragen gestellt, aber von den zuständigen MinisterInnen noch nicht beantwortet:
Zu den unaufgeklärten, widersprüchlichen Details aus dem sonderbaren Vertragsdreieck …
Ob finanzielle Mittel aus dem Bundesbudget eingesetzt werden …
Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise könnte auch Pühringers Privatstiftung beeinträchtigen…
Hier geht es weiter:

hier mal wieder etwas aus der Kategorie ‚Hintergrundinfos‘:

Im Jahre 1999, knapp nachdem die Teilverbauung im Augarten durch den Sportverein HAKOAH abgewendet wurde, kam es zu einem Grundsatzbeschluss der Bezirksvertretung.
Dieser Grundsatzbeschluss sah vor, den Augarten baufrei zu halten.

Zeitgleich wurde von der Stadt Wien auch der Flächenwidmungsplan neu überarbeitet. Im Zuge dessen wurde – auf Intervention der Burghauptmannschaft – der Teil am „Augartenspitz“, wo schon bisher das Sommerkino des Filmarchivs stattfindet, mit einer Bauwidmung versehen.

Umbaute Fläche Augartenspitz: 10.853 m², davon darf 30 % verbaut werden.
15 % sind schon verbaut – das sind die Gebäude des Filmarchivs.
Die restlichen 15 % wären 1.220m² – die will der Pseudo-Mäzen Pühringer für seine Konzerthalle nutzen.

weiterlesen zu den Hintergründen:

Soeben kam die Antwort von der WSK Konzertsaal Errichtungs GmbH,

Sehr geehrte Frau Lichtenegger!
Zu Ihrer Anfrage teile ich Ihnen mit, daß die Fahrnisse von der WSK Konzertsaal Errichtungs GmbH im Auftrag des Gründstücksmieters (Verein Wiener Sängerknaben) entfernt wurden.
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Sklenitzka

Also doch die Sängerknaben. Wenn ich mir nun die Aussagen von Burghauptmann Wolfgang Beer anschaue und die vom Präsidenten Nettig gegenüberstelle, der sagt, es kam kein Auftrag von den Wiener Sängerknaben, dann stimmt was nicht. Wer lügt? Oder stecken sie alle unter einer Decke?
nachlesen der Aussagen der Beteiligten …

Liebe Freundinnen und Freunde des Augartens,

die ersten Baumaschinen sollen in den Augartenspitz kommen. Die AnrainerInnen und die BürgerInneninitiativen (BI) befürchten wohl zurecht, dass es vorbei ist mit dem grünen Augartenspitz für alle, wenn die Maschinen und Baufirmen erst einmal drinnen sind.

Die Bauvorbereitung für die Konzerthalle der Sängerknaben soll Dienstag mit Probebohrungen beginnen, davor – mutmaßlich Montag – muss der Spitz geräumt und gerodet werden (siehe dazu die Seite der Bürgerinitiative und der Freunde des Augartens).

Klick zum Album

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Besetzung des Augartenspitz und Zeltstadt
Daher sind ALLE aufgerufen zu verhindern, dass keine Baumsäge, keine Baumschere, kein 14-Tonner aufs Gelände kommt.
Denn, wer KEINE Verbauung des Spitzes will, die und der benötigt auch keine geologischen Gutachten, egal ob diese sich jetzt mit Fliegerbomben, Grundwasser oder Zusammensetzung des Bodens beschäftigen. Büsche brauchen deshalb nicht gerodet werden und auch keine Bäume gefällt werden!!!

worum es geht …

Wie schon im Fall der für die Hakoah im Augarten geplanten Gebäude (wir haben hier schon berichtet) ist die Stadt Wien wieder aufgerufen, attraktive Alternativstandorte nun auch für die Wiener Sängerknaben anzubieten; wie etwa am Stadtentwicklungsareal Nordbahnhof oder Nordwestbahnhof.
In das denkmalgeschützte Ensemble des Augartens passt die Halle für touristische Zwecke sicherlich nicht. Und schon garnicht muss sie auf einen öffentlichen Grund gesetzt werden, der von der Bevölkerung dermaßen benutzt wird.

Mehrmals haben Architekten die Konzerthalle schon umgeplant, sie hat sich vom „Kristall„zur „Tarnkappe“ gewandelt. Es ändert aber wenig an der Unverträglichkeit der Konzerthalle im denkmalgeschützten Parkareal.

Überprüfung vom Rechnungshof gefordert
Wahrscheinlich wird ein neuer Standort dem „Mäzen“ Pühringer aber nicht gefallen, bekam er den Augartenspitz doch vom Bund „geschenkt“; und zwar vom damaligen Minister Bartenstein.
Die Jahresmiete von Euro 10.000,00 für ein Grundstück in allerallerbester Lage gehört, wie Augartenanrainerin Dora Schimako heute bei der Pressekonferenz gefordert hat, rasch vom Rechnungshof geprüft.

Ob Bartenstein sein privates Eigentum auch so „verschleudert“? 🙄

Nordbahnhof – Nordwestbahnhof – Donauplatte
Weiterlesen zu den Alternativen für die Konzerthalle …

Rettet den Augartenspitz

Hier wird dokumentiert, wie wir BewohnerInnen der Leopoldstadt uns gegen die Zerstörung und Vermarktung unseres öffentlichen Raumes wehren!

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